Schleiertanz und Kindbaum
Schleiertanz und Kindbaum bei der Hochzeit
Der Schleiertanz bei der Hochzeit um Mitternacht ist ein Hochzeitsbrauch, der in weiten Teilen Deutschlands verbreitet ist. Bei dem Schleiertanz wird der Schleier der Braut mit der Zeit in einzelne Stücke gerissen. Diese Stücke des Schleiers vom Brautkleid werden anschließend an die weiblichen Hochzeitsgäste verteilt. Auf diese Weise sollen die weiblichen Hochzeitsgäste ebenfalls am Glück der frisch vermählten Braut teilhaben können.
Kindbaum bzw. Maien
Der Brauch des Kindbaum bzw. Maien ist heutzutage in erster Linie bei Hochzeitsgesellschaften im süddeutschen Raum anzutreffen. Für so einen Kindbaum bzw. Maien werden an einem geeigneten Nadelbaum Babysachen befestigt. Dieser Kindbaum wird dann dem Brautpaar bei der Hochzeit übergeben, in der Regel wird dabei noch von einem Hochzeitsgast ein Gedicht vorgetragen. Der Kindbaum steht für reichen Kindersegen für die Ehe und soll Braut und Bräutigam darüber hinaus daran erinnern, innerhalb des ersten Ehejahres für Nachwuchs zu sorgen.
